Der konfigurierbare Zylinder lässt sich über seinen Eigenschaftsdialog vielfältig anpassen. Sowohl die Bauart (einfachwirkend, doppeltwirkend) als auch die Ausprägung der Kolbenstangen (durchgehend, mit Magnetkupplung oder Schlitten) und deren Anzahl (keine, eine, zwei) lassen sich nahezu beliebig kombinieren. Auch eine Endlagendämpfung (ohne, mit, einstellbar) lässt sich festlegen. Das Symbol wird von FluidSIM entsprechend der eingestellten Konfiguration automatisch angepasst.
Im Eigenschaftsdialog können außerdem eine zu bewegende Last einschließlich eventueller Haft- und Gleitreibung sowie ein variables Kraftprofil definiert werden.
In der Komponentenbibliothek von FluidSIM finden Sie einige vorkonfigurierte Zylinder, die Sie in Ihren Schaltkreis einfügen und direkt verwenden können. Sollte kein passendes Symbol vorhanden sein, wählen Sie einfach dasjenige Bauteil aus, das dem gewünschten am ähnlichsten ist, öffnen Sie den Eigenschaftsdialog und passen Sie die Konfiguration und die Parameter entsprechend an.
Die Kolbenstange des einfachwirkenden Zylinders wird durch Zuschalten der Druckluft in die vordere Endlage gebracht. Nach Abschalten der Druckluft wird der Kolben durch eine Rückstellfeder in die hintere Endlage umgesteuert. Auf dem Zylinderkolben befindet sich ein Permanentmagnet, über dessen Magnetfeld Näherungsschalter betätigt werden können.
Einfachwirkender Zylinder mit Rückstellfeder im Kolbenraum
Die Kolbenstange des einfachwirkenden Zylinders wird durch Zuschalten der Druckluft in die hintere Endlage gebracht. Nach Abschalten der Druckluft wird der Kolben durch eine Rückstellfeder im Kolbenraum in die vordere Endlage umgesteuert.
Die Kolbenstange des doppeltwirkenden Zylinders wird durch wechselseitiges Zuschalten der Druckluft umgesteuert. Eine Endlagendämpfung ist mit zwei Regulierschrauben einstellbar. Auf dem Zylinderkolben befindet sich ein Permanentmagnet, über dessen Magnetfeld Näherungsschalter betätigt werden können.
Doppeltwirkender Zylinder mit durchgehender Kolbenstange
Die durchgehende Kolbenstange des doppeltwirkenden Zylinders wird durch wechselseitiges Zuschalten der Druckluft umgesteuert. Eine Endlagendämpfung ist mit zwei Regulierschrauben einstellbar.
Doppeltwirkender Zylinder mit zwei Kolbenstangen und einem Joch
Bei diesem Twin-Zylinder sind zwei Kolben nebeneinander angeordnet und mit einem Joch gekoppelt. Diese Kombination hat eine hohe Verdrehsicherheit beim Positionieren und Transportieren von Werkzeugen und Bauteilen. Außerdem bietet das Doppelkolbenprinzip die doppelte Kraft bei gleicher Bauhöhe gegenüber Standardzylindern.
Doppeltwirkender Zylinder mit zwei durchgehenden Kolbenstangen und doppeltem Joch
Bei diesem Twin-Zylinder sind zwei Kolben mit durchgehenden Kolbenstangen nebeneinander angeordnet und mit einem doppelten Joch gekoppelt. Diese Kombination hat eine hohe Verdrehsicherheit beim Positionieren und Transportieren von Werkzeugen und Bauteilen. Außerdem bietet das Doppelkolbenprinzip die doppelte Kraft bei gleicher Bauhöhe gegenüber Standardzylindern.
Durch das Aneinanderreihen von zwei Zylindern mit gleichem Kolbendurchmesser und unterschiedlichen Hublängen können drei Positionen angefahren werden. Aus der ersten Position kann die dritte Position direkt oder über die zweite Zwischenposition angefahren werden. Dabei muss aber der folgende Zylinderhub immer größer sein als der vorhergegangene. Beim Rückhub ist eine Zwischenposition nur mit entsprechender Ansteuerung möglich. Die kürzere Hublänge beträgt die Hälfte der längeren.
Pneumatischer Linearantrieb mit formschlüssiger Verbindung
Der Schlitten des kolbenstangenlosen doppeltwirkenden Zylinders wird durch wechselseitiges Zuschalten der Druckluft umgesteuert.
Der kolbenstangenlose Linearantrieb überträgt seine Kraft über eine formschlüssige Kolben-Mitnehmerkonstruktion und ist durch ein geschlitztes Profilrohr verdrehgesichert.
Pneumatischer Linearantrieb mit formschlüssiger Verbindung
Der Schlitten des kolbenstangenlosen doppeltwirkenden Zylinders wird durch wechselseitiges Zuschalten der Druckluft umgesteuert.
Der kolbenstangenlose Linearantrieb mit beidseitig einstellbaren Endlagendämpfungen überträgt seine Kraft über eine formschlüssige Kolben-Mitnehmerkonstruktion und ist durch ein geschlitztes Profilrohr verdrehgesichert.
Bei der Vakuumsaugdüse wird mit der von 1 nach 3 strömenden Druckluft durch das Ejektor-Prinzip Vakuum erzeugt. Am Vakuumanschluss 1v kann der Saugnapf angeschlossen werden. Beim Abschalten der Druckluft bei 1 hört der Saugvorgang auf.